Deutscher Rodeo Sportverein e.V.
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Saddle Bronc Riding (Wildpferdreiten mit Sattel)

 

Der Rodeo Klassiker. Die Wurzeln des Saddle Bronc Riding (wie eigentlich des gesamten Rodeo Sports) sind im historischen Wilden Westen zu finden. Die Cowboys trafen sich nach der harten Arbeit, und jeder wusste Geschichten von einem Bronc, der unreitbar war. Doch ebenso fanden sich immer ein paar Cowboys, die es dennoch versuchen wollten. Der Stolz der Cowboys, eine Wette die ein paar Dollar einbringen sollte - das waren die Ursprünge des Saddle Bronc Riding und aller weiteren Disziplinen des Rodeos.

 

Wie der Name schon sagt, benutzt man beim Saddle Bronc Riding einen Sattel. Dieser ähnelt sehr einem üblichen Westernsattel. Die wichtigsten Unterschiede sind die kürzeren Steigbügelriehmen und das Fehlen des Sattelhorns. Der Cowboy findet mit seiner Hand an einem am Halfter befestigten Strick etwas Halt. Die andere Hand wird nach oben gestreckt.

 

Der Cowboy muss 8 Sekunden auf dem Wildpferd überstehen, erst dann ist sein Ritt gültig und er bekommt Punkte dafür. Einhundert ist hier die maximale Punktzahl. Diese Punktzahl setzt sich zu einer Hälfte aus dem Stil und der Kontrolle des Rittes durch den Cowboy und zur anderen Hälfte aus der Wildheit und dem Buckeln des Pferdes zusammen.

 

Berührt der Reiter mit der freien Hand das Pferd, sich oder sein Equipment, ist er disqualifiziert. Das Gleiche gilt, wenn er aus den Steigbügeln rutscht oder seine "Marks" vergisst. Als "Marks" bezeichnet man das Anlegen der Stiefelabsätze an den Schultern des Pferdes beim erstem Sprung aus der Startbox.